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Makrofotografie - kleines groß in Szene setzen - Stefan-Witte.de

Makrofotografie – kleines groß in Szene setzen

Kleine Objekte bildschirmfüllend und möglichst scharf abzubilden klappt am Besten mit speziellen Makroobjektiven. Aber auch Portraitaufnahmen gehören zur Makrofotografie. Die Objektive liefern dabei sehr gute Bilder. Das hier benutzte Objektiv habe ich in diesem Beitrag vorgestellt.

Blumen und Bienen – die übliche Makrofotografie

ISO 400, 90 mm, f/9,0, 1/1000

Insekten und damit einhergehend Blumen als Hintergrund sind wohl die am häufigsten abgelichteten Motive. Hier eignen sich Okjektive mit relativ großer Brennweite, damit man den scheuen Protagonisten nicht allzu sehr auf die Pelle rücken muss. Das hier verwendete 90 mm Objektiv ist fast schon ein Tick zu nah dran.
Um möglichst keine Verwackelungen zu produzieren, belichte ich meist mit 1/1000 Sekunde. Das funktioniert, wenn die Sonne scheint, auch mit einem annehmbaren (niedrigen) ISO Wert. Bei der Entwicklung am PC wird das Bild entsprechend zugeschnitten. Die verwendeten Blende (f/ 9,0) reicht hier aber nicht aus, um die Fliege vollständig scharf abzubilden. Sie ist aber ein guter Kompromiss.

ISO 200, 90 mm, f/ 4,0, 1/160

Portraitaufnahmen

Makroobjektive sind meist auch hervorragend für Portraitfotos geeignet. Der Vordergrund ist dabei scharf abgebildet und der Hintergrund verschwimmt sanft, sodaß sich Portrait und Hintergrund klar voneinander trennen.
Bei der hier verwendeten Blende f/4,0 ist die ziemlich zügig einsetzende Tiefenunschärfe leicht zu erkennen. Schon nach wenigen Millimetern wird das Bild unscharf. Grundsätzlich gilt: Je höher der Blendewert, umso weiter reicht die Schärfe in die Tiefe.

ISO 200, 90 mm, f/9,0, 1/8 aus 6 Einzelbildern

Erweiterung der Schärfentiefe – Focus Stacking

Um in der Makrofotografie Okjekte nun durchgehend scharf von vorne bis hinten abzubilden, kann man sich eines Tricks bedienen – dem sogenannten Focus Stacking. Dabei werden mehrere Bilder des gleichen Objekts aufgenommen und übereinander gelegt. Wichtig dabei ist, dass immer ein anderer Bereich des Bildes scharf abgebildet wird. So entsteht eine Bilderserie, die von vorne nach hinten scharf abgebildet wird. Mit Hilfe geeigneter Software wird aus der Bilderserie ein Bild mit kompletter Schärfe zusammengerechnet.

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